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Weingut Wohlmuth – Kitzeck

Seit 1803 keltert die Familie Wohlmuth im südsteirischen Kitzeck im Sausal, dem höchstgelegenen Weinbauort Österreichs, ihre Weine. Sehr viel hat sich seither an ihrer Arbeit im Weingarten nicht geändert: Nach wie vor müssen die massiven Schiefersteine der Bodenoberfläche mit Hämmern klein geschlagen werden, und jeder einzelne Rebstock muss mühselig in den kargen Boden gearbeitet werden. Aufwendigste Handarbeit – vom Rebschnitt über die gesamte Laubarbeit bis hin zur selektiven Handlese – ist die Basis der Qualität der Weine. Der Umgang mit natürlichen Ressourcen ist von Respekt geprägt, was einen Verzicht auf Herbizide und Insektizide selbstverständlich macht. Bewässerung gibt es hier keine, und die steilsten Einzellagen werden nach wie vor mit der Sense gemäht.

Die Weingärten liegen auf einer Seehöhe von 400 bis 600 Metern und zählen mit einer Steigung von bis zu 90 Prozent zu den steilsten Rebbergen Europas. Bis zu 1.200 Arbeitsstunden fließen jährlich in jeden Hektar dieser extremen Lagen, bis der fertige Wein in den Fässern liegt. Die prägnante Schiefermineralik findet sich in allen Weinen des Weinguts wieder und zeigt, wie fest der Rebstock mit dem vorherrschenden Boden in der Ortsappellation Kitzeck-Sausal verwurzelt ist.

Seit Generationen befinden sich einige der am frühesten erwähnten Einzellagen Österreichs im Besitz der Familie Wohlmuth, wie etwa die bereits 1322 urkundlich erwähnte Ried Edelschuh. Mit hohem Aufwand werden diese historisch bedeutsamen Einzellagen gepflegt und erhalten sowie teilweise mühselig rekultiviert. Diese Rieden sind letztendlich der Grundstock einer einzigartigen Qualität. Sie lassen Herkunftsweine entstehen, die durch das Spannungsverhältnis aus Wärme (illyrisches Klima, reife Trauben) und Kühle (alpiner Einfluss, karger Schieferboden, Höhenlage) geprägt sind.